Arme sterben früher

DIE LINKE. Bayern zum Tag zur Beseitigung der Armut: Arme sterben früher!

Der jüngste WSI-Verteilungsbericht der Hans-Böckler-Stiftung macht deutlich: Arme Menschen verharren zunehmend dauerhaft in Armut, während sehr reiche Menschen noch reicher werden. Die Einkommensungleichheit ist auf dem Höchststand. Zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut erklärt Uschi Maxim, Landessprecherin der bayerischen LINKEN:

„Die Einkommensungleichheit ist gerade in Bayern deutlich sichtbar. Dies wirkt sich sogar auf die Lebenserwartung der Menschen aus. Im armen Hof ist die durchschnittliche Lebenserwartung im Schnitt knapp acht Jahre niedriger, als im reichen Starnberg. Der Zusammenhang zwischen Reichtum und Lebenserwartung ist eklatant – das Scheitern der Regierung an der bayerischen Verfassung offensichtlich: Wer wenig verdient, stirbt früher. Das hängt auch nicht zuletzt damit zusammen, dass körperlich stärker belastende Arbeit auch schlechter bezahlt wird. DIE LINKE fordert eine umfassende Bekämpfung von Armut und gesundheitsschädlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen sowie gleiche Lebensverhältnisse in Stadt und Land.“