Simone Barrientos

Mitglied des Bundestags . Kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion.

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Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe

Die Koalition aus CDU/CSU und SPD plant eine Neuauflage der gescheiterten SGB VIII-Reform aus der letzten Wahlperiode. Mit einem Beteiligungsprozess soll der Widerstand aus der Fachwelt kanalisiert werden. Doch noch vor den ersten Arbeitssitzungen im Beteiligungsprozess werden Beschwerden geäußert und Unmut laut.

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Notruf-App für Menschen mit Behinderungen

Es gibt in Deutschland keinen barrierefreien Direktnotruf (110, 112), speziell für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen. Deutschland ist deshalb bereits 2015 im UN-Staatenbericht zu Behinderungen deutlich kritisiert worden. Das BMWi fördert inzwischen einen Prototyp einer solchen App, die aber - soweit bekannt - keine Sprachkommunikation erlaubt und daher für Blinde nicht nutzbar ist.

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Feministische Außenpolitik als Perspektive für Deutschland

Die Regierung in Schweden war die erste, die sich selbst die Bezeichnung „feministisch“ gab. Auf Ebene der UN setzten sie ihre Politik unter den Primaten des Feminismus. Kanada folgte dieser Leitlinie.

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Familiennachzug zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Eines der komplexesten Themen beim Familiennachzug ist der zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.

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Die Presse berichtet über Simone Barrientos

Es wird Zeit! Weg mit § 218 und § 219a

Zum 130. Geburtstag von Friedrich Wolf habe ich einen Beitrag in der  junge Welt geschrieben.
Auszug aus dem Beitrag: Dass wir im Bundestag über das Recht auf Abtreibung diskutieren müssen, erschüttert mich. Mir war dieses Recht etwas Selbstverständliches. Die Debatte um den Paragraphen 219a ist ein Nebenschauplatz, der von reaktionären und erzkonservativen Kräften genutzt wird, um Frauen in die Schranken zu weisen.
(…)
In »Cyancali« wirft Hete dem Arzt, der ihr das nötige Attest verweigert, vor, dass er sie in die Dummheit entlasse. Er erwidert: »Ich? Ich schicke Sie dahin? Sind Sie toll? Ich habe Sie nicht gerufen und nicht weggeschickt! Soll ich ein Verbrechen begehen? Kann ich den Paragraphen ändern?« Ja, wer kann den Paragraphen ändern? Verantwortlich ist die Politik. Doch wie bei so vielen feministischen Forderungen sind es die Frauen und Männer auf der Straße, die eine Veränderung erkämpfen, und die Mitglieder von Parteien, Verbänden, Kirchen und Gewerkschaften.

Ausgabe vom 21.12.2018, Seite 15 / Feminismus
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