Simone Barrientos

Mitglied des Bundestags . Kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion.

Allgemein

Nicht zugeordnete Posts.

Buchpremiere, Der Feuerstuhl, Werk und Wirkung des Schriftstellers B. Traven, Herausgegeben von Simone Barrientos und Karsten Krampitz

Meine Sitzungswoche 1. – 5. April 2019

Zum Wochenbeginn haben wir in der AG Kultur und Medien die Sitzungswoche gemeinsam vorbereitet. In dieser Woche besonders relevant war die Sitzung des Ausschuss für Kultur und Medien. In der ersten Hälfte sprachen wir u.a. über Petitionen von Bürger*innen zum Einheitsdenkmal.

Daran anschließend fand eine öffentliche Sitzung zum Thema „Kulturpolitische Aufarbeitung des kolonialen Erbes“ statt. Das Interesse war groß, die Besuchertribüne war voll.
Die Sachverständigen kamen hauptsächlich aus Museen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Wir hatten Dr. Manuela Bauche vom Bündnis Decolonize Berlin und der Freien Universität Berlin dafür eingeladen. Dr. Manuela Bauche betonte besonders den Unrechtscharakter von Kolonialismus und beschrieb Kolonialismus als Herrschaftsinstrument.
Meine Kollegin Brigitte Freihold verwies auf bislang fehlende gesetzliche Grundlagen für eine umfassende Aufarbeitung der kolonialen Verbrechen und plädierte für die Einrichtung einer Bundesstiftung zur Rückführung geraubter Kulturgüter. Ich verwies auf strukturellen Rassismus in unsere Gesellschaft bis in die Gegenwart und fragte Frau Dr. Bauche nach Möglichkeiten der Errichtung eines zentralen Erinnerungsortes für diese Verbrechen in Berlin. Eine exzellente Kennerin der Gesamtproblematik, Prof. Bénédicte Savoy, verwies den Ausschuss darauf, dass dieselbe Debatte schon einmal von 1978 bis 1982 geführt wurde und damals u.a. mit Hilfe des Auswärtigen Amts zum Erliegen gebracht wurde.

Buchpremiere, Der Feuerstuhl, Werk und Wirkung des Schriftstellers B. Traven, Herausgegeben von Simone Barrientos und Karsten Krampitz

Buchpremiere im BrechtForum – Der Feuerstuhl

Vor nunmehr 50 Jahren starb der Schriftsteller B. Traven, der als Ret Marut in der Bayrischen Räterepublik deutliche Spuren hinterlassen hatte.

Ohne Kultur ist alles Nichts. Simone Barrientos, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Solidarität mit dem Zentrum für Politische Schönheit​

Eine Anfrage der DIE LINKE Thüringen​ zeigte, dass die Thüringer Staatsanwaltschaft seit 1 1/2 Jahren gegen die Künstler des Zentrums für politische Schönheit ermittelt. Der Verdacht lautet: „Bildung einer kriminellen Vereinigung“. § 12

Eröffnung Linkes Zentrum, Grombühlstraße 18, Würzburg

Linkes Zentrum in Würzburg eröffnet

Würzburg hat jetzt ein Linkes Zentrum. 189 m² bieten Raum für linke Politik in Unterfranken, die Räume teilen sich der Kreisverband Würzburg und die Bundestagsabgeordnete Simone Barrientos.

Ohne Kultur ist alles Nichts. Simone Barrientos, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Meine Sitzungswochen 11.02. – 22.02.2019

Im Ausschuss für Kultur und Medien drehte sich am 13. Februar alles um den Staatsvertrag für Rundfunk und Medien.

Die Presse berichtet über Simone Barrientos

Mainpost: Simone Barrientos darf nicht mit Grundschülern lesen

Eine Grundschule lud Simone Barrientos wenige Tage vor einer Lesung aus. Die Veranstaltung sollte im Rahmen der Leseclubs der Stiftung Lesen stattfinden.

Portrait von Kurt Eisner, gemalt von dem Münchner Künstler Wolfram P. Kastner.

Zum 100. Todestag des bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner

Heinrich Mann sagte in seiner Trauerrede, die hundert Tage der Regierung Eisner „haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernunft, mehr Belebung der Geister gebracht als die fünfzig Jahre vorher.“ Dessen Kabinett, eine Koalition aus Unabhängigen u

Ohne Kultur ist alles Nichts. Simone Barrientos, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Diskussion über linke Kulturpolitik

Liebe Genoss*innen, liebe Kulturpolitiker*innen und Kulturschaffenden, die Bundesarbeitsgemeinschaft Ständige Kulturpolitische Konferenz (SKK) der Partei DIE LINKE. möchte mit Euch über Kultur diskutieren.

Am 8. März Frauenstreik!

Frauen in der Kultur – Hinaus zum Streik am 8. März!

Sehr geehrte Kulturschaffende, Künstlerinnen und weibliche Kulturschaffende leisten wertvolle Arbeit und bereichern unsere Gesellschaft.

Zur Befreiung Auschwitz‘

Und Tana Berghausen
wurde erschlagen vor den Augen
auch ihrer Eltern im Viehwagon
in Auschwitz-Birkenau.
Da war sie ein Jahr alt.
Ruben Baer aber
erstickte als sich die
Blausäuere des Zykon-B
in sein Blut legte
Da war er fünf Jahre alt.
Und Alma Rosé strich über die
Saiten ihrer Violine im
Mädchenchorchester von Auschwitz,
wie eine streicht voll Angst
über das Anlitz ihrer Peiniger.
Ruth Rewald aber
mag gesprochen haben zu Janko,
dem Jungen aus Mexico,
als das Gift aus der Dessauer Zuckerfabrik
ihr den Atem nahm.
///
Und Sidonie Adlersburg mag
geschrien haben nach ihren
beiden Müttern und dem Vater
als sie ins Gas ging in Auschwitz.
Da war sie zehn Jahre alt.
Und die vierzig Kinder aus der
Sankt Josephpflege
missbraucht schon im Heim
aus allen Heimen in die Wolken
gestiegen in Ausschwitz bis auf vier.
Sie hinterließen ein Foto und Rauch.
///
Und Anne Frank hinterließ
ein Tagebuch, und sie starb
nur Tage bevor befreit wurde das Lager
Bergen-Belsen.
Hanna Brady aber
ließ einen Koffer zurück bei den
Lebenden, als die Mörder sie ins Gas stießen.
Da war sie Dreizehn.
Und mit ihnen sechs Millionen
und mit sechs Millionen
fünfzig Millionen
vom Hafen des Lebens in
das Meer des Todes.
Ach Esther Bejarano sing uns
die Lieder.
Ach Tadeusz Borowski schreib auf
das Grauen.
Ach, Soldaten der
322. Infanteriedivision
der I. Ukrainischen Front
Euch danken Siebentausendzweihundert
und wir, denen Zahl mehr ist als Nummer.
Grüsst Pawel Alexejewitsch Kurotschkin;
haltet die Gewehre bereit.
Leander Sukov

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