Simone Barrientos

Mitglied des Bundestags . Kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion.

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen und Statements von Simone Barrientos.

100 Jahre Würzburger Räterepublik

100 Jahre Würzburger Räterepublik

Würzburg. Am 7. April 1919 um 14:00 Uhr rief der Schreiner Toni Waibel die Räterepublik in Würzburg aus. Auch wenn diese im Gegensatz zu der in München nur wenige Tage Bestand hatte, war es doch ein historisch einschneidendes Ereignis in der Bischofsstadt am Main. Um den revolutionären Ereignissen von damals zu gedenken, luden der DGB Kreisverband Würzburg, die WürzburgSPD und DIE LINKE. Würzburg am 13. April zu einer gemeinsamen Kooperationsveranstaltung ein, an der rund 60 Geschichtsinteressierte teilnahmen. Die Kooperationsveranstaltung war zweigeteilt in eine 90-minütige Stadtführung unter der Leitung von Stadtheimatpfleger Dr. Hans Steidle und einen Vortrag von Historiker Dr. Karsten Krampitz.

Dr. Steidle führte die Interessierten an ausgewählte Orte der historischen Ereignisse und brachte diese den Hörerinnen und Hörern mit lebendigen und detailreichen Schilderungen nahe. Stationen der Führung waren u.a. die SPD Zentrale in der Semmelstraße, das heutige Finanzamt und die Hofstraße, vor dem Residenzplatz. Im Anschluss an die Führung zog es viele der Teilnehmenden zum zweiten Teil der Veranstaltung in die Barockhäuser, wo Getränke, Snacks und Musik von der DGB Songgruppe sie bereits erwarteten.

Zur Leipziger Buchmesse 2019: Vielfalt der Verlagslandschaft darf nicht ins Wanken geraten

„Die Insolvenz des Logistikunternehmens KNV hat dramatische Folgen für die Branche. Die Dimension ist bisher kaum abzusehen. Jetzt ist schnelle und konkrete Vernetzung und Unterstützung gefragt. Eine Krisenintervention halte ich für angebracht.

Foto von Simone Barrientos, Kulturpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion die Linke

Insolvenz von KNV fordert auch politisches Handeln

"Immer mehr inhaberinnengeführte Buchhandlungen verschwinden vom Markt. Schon das hat zu einem Kahlschlag in vielen Gebieten Deutschlands geführt. Nun treffen die Veränderungen einen Branchenriesen, dessen Kraft jedoch benötigt wird.

Solidarität mit dem Mezopotamien Verlag

Angriff auf die Kultur – Seehofer verbietet Verlag

Das Verbot des Mezopotamien Verlags und Mir Multimedia ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und ein trauriger Tag für die Buchbranche. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat am 12. Februar 2019 zwei Verlage verboten, als Grund gibt er e

Copyright: Thomas Puschmann

Für die Freiheit der Kunst – Theater wehren sich gegen Rechtspopulisten

"Wer wie ich im Kulturausschuss sitzt, weiß, woher der Wind weht, wenn die AFD das Wort ergreift, die sich so gern auf die Freiheit des Wortes beruft, um unsägliches sagbar zu machen“, erklärt Simone Barrientos, Kulturpolitische Sprecherin d

Foto: RainerSturm / pixelio.de

NS-Raubkunst nicht nur Problem der Ministerien – Limbach-Kommission ist gefordert

„Die jetzt bekanntgewordenen Fälle von NS-Raubkunst im Besitz der Bundesregierung zeigen, dass es noch viel zu tun gibt.

Simone Barrientos auf dem Parteitag DIE LINKE in Leipzig 2018

Unabhängige Verlage benötigen eine kontinuierliche Unterstützung

„Der angekündigte Verlagspreis ist ein erstes wichtiger Zeichen, das jedoch keine langfristige Lösung darstellt. Unabhängige Verlage sind akut – und perspektivisch – in ihrer Existenz bedroht.

Kultur muss etwas mit den Menschen zu tun haben. Soziokultur und Freie Szene stärken

Kultur muss etwas mit den Menschen zu tun haben

„Im Kulturhaushalt fehlt es nicht nur an mehr Geld – sondern vor allem an Visionen. Wir wollen Menschen für kulturelle Angebote begeistern. Damit das gelingt, muss die Kultur auch etwas mit den Menschen zu tun haben.

Theater El Carnaval de Victor Jara

Bundestagsabgeordnete ehrt Victor Jara

Patricio Soto inszeniert mit „El carnaval de Victor” in Berlin eine Retrospektive auf Victor  Jara.

Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Abschiebepraxis in Bayern wird vor den Landtagswahlen erneut forciert: Schmerzliches Urteil am Verwaltungsgericht Bayreuth gegen Immaculate Adet

Erneut hat es in Bayern ein Abschiebeurteil gegen gelungene kulturelle Integration und soziales Engagement gegeben. Wie erst am Freitag bekannt wurde, hat das Verwaltungsgericht in Bayreuth die ehrenamtlich tätige bildungspolitische Referentin eines bundesweiten rassismuskritischen Bildungsnetzwerks, Immaculate Adet, polizeilich festgesetzt, um sie in ihre Heimat Uganda abzuschieben.

Dazu äußerst sich Simone Barrientos: „Frau Adet lebt nun bereits seit 14 Jahren selbst sehr gut integriert in Bayreuth und engagiert sich gegen Rassismus in der Gesellschaft und setzt sich dabei für geflüchtete Menschen ein. Dieser Aspekt ist auch ein Schwerpunkt meiner politischen Arbeit und Grundposition der Partei DIE LINKE. Obwohl sich die Härtefallkommission Bayerns und auch Verbände der Freien Wohlfahrt Bayerns nachweislich für den Verbleib Frau Adets in ihrer heutigen Heimat einsetzten, ist sie nun im Gewahrsam des Ausländeramtes Bayreuth-Stadt.

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