Simone Barrientos

Mitglied des Bundestags . Kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion.

Bundestagsrede

Equal Pay Day 18.3.2019, DIE LINKE im Bundestag am Brandenburger Tor

Meine Sitzungswochen 11 – 15. März und 18. – 22. März 2019

Eine aktuelle Stunde zur geplanten Reform des EU-Urheberrechts hat DIE LINKE im Bundestag diese Woche beantragt. Petra Sitte betonte, dass mit dem Vorschlag zur Urheberrechtsreform die Chance vertan worden sei, ein modernes und zeitgemäßes EU-Urheberrecht auf den Weg zu bringen.

Ich finde es bedauerlich, dass in der Debatte die berechtigte Kritik an den Filtersystemen die Perspektive von Kulturschaffenden übertönt hat. Nachdem die Urheberrechtsrichtlinie 25.3. im EU-Parlament abgestimmt wurde, äußerten sich zahlreiche Interessenverbände aus der Kulturbranche positiv. Zum Beispiel der Deutsche Kulturrat. Ich finde es wichtig, dass wir in der Debatte das Interesse der Künstlerinnen und Künstler aufgreifen, die eine angemessene Vergütung für die Verwertung ihrer Werke im Internet benötigen, um sich zu finanzieren.
Auf Grund der aktuellen Stunde verkürzten wir die Sitzung des Ausschuss für Kultur und Medien, damit wir bei der Debatte anwesend sein konnten.

Simone Barrientos, DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Zur Debatte um Billy Six - Jeder blamiert sich, so gut er kann.

Simone Barrientos: Zur Debatte um Billy Six – Jeder blamiert sich, so gut er kann

Es ist schon eine wirklich sehr schlecht gemachte Monty-Python-Nummer, die Sie hier abliefern.

Rede im Gedenken an die NS-Opfer

Simone Barrientos: Die Gedenkstunde ist vorbei und wir gehen nicht zur Tagesordnung über

Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Gäste! Die Gedenkstunde ist vorbei, und wir gehen zur Tagesordnung über – nicht alle, Gott sei Dank, dafür bin ich wirklich dankbar. Ich selbst schaffe es nämlich nicht.

180302 Bundestagsrede Barrientos

Das Kulturgut Buch muss auch wirtschaftlich gefördert werden

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen!

Simone Barrientos spricht im Deutschen Bundestag zum Freiheits- und Einheitsdenkmal

Simone Barrientos: Es braucht Respekt!

Sehr geehrter Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen!

Simone Barrientos spricht im Deutschen Bundestag zu Gleichstellung in der Ehe.

Simone Barrientos: Wer Gleichstellung will, muss es auch in Gesetzen so benennen können!

Sehr geehrter Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Die wunderbare Street-Art-Künstlerin Barbara sagte einst: „Hass ist krass.

Kultur muss etwas mit den Menschen zu tun haben. Soziokultur und Freie Szene stärken

Meine Sitzungswoche 24. – 30. September 2019

Unsere Änderungsanträge zum Kulturetat des Bundeshaushalts 2019 standen diese Woche für mich im Vordergrund. Das klingt jetzt erstmal trocken. Allerdings stellen diese Änderungsanträge ein wichtiges Instrument für uns als Opposition dar.

Simone Barrientos spricht im Deutschen Bundestag über Kulturpolitik.

Haushalt 2019: Alles ist eine Frage von Kultur

Alles ist eine Frage von Kultur!

Simone Barrientos spricht im Deutschen Bundestag über Kulturpolitik.

Simone Barrientos: Alles ist eine Frage der Kultur!

Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Alles, einfach alles ist eine Frage von Kultur.

Simone Barrientos sagt: Aufstehen gegen Rassismus

Gedanken zur rassistischen »Kulturpolitik« der AfD

Marc Jongen, Bundestagsabgeordneter der AfD, nutzte die Haushaltsdebatte (4.7.18) um seine Perspektive auf »Kultur« zum Besten zu geben. Fest steht für ihn, es gibt die eine nationale Identität in Deutschland. Wie die aussieht, scheint er nicht ausführen zu müssen – ist doch klar, voll normal. Eine Regierung, die sich streitet und zerlegt, das kann nicht Deutsch sein, so Jongen. Denn die Deutschen seien doch »zivilisiert«. Um das Verhalten der Regierung, das ach so gar nicht deutsch ist, zu erklären, wird eine rassistische Metapher bemüßigt: Der Konflikt zwischen CDU und CSU sei also »wie in einer Bananenrepublik«.

Marc Jongen ist sich nicht zu blöd, dass rassistische Profil der AfD in seiner Rede zum Kulturhaushalt weiter zu schärfen: Der Fremde bleibe solang kein Teil von Deutschland, solang er nicht so ist, wie die AfD sich einen Deutschen vorstellt. Migranten seien kein Problem, solang sie sich assimilieren würden, so Marc Jongen. Und Multikulti führe zu einer Aushöhlung einer »nationalen Identität« und damit zur Zerstörung der »Kulturnation Deutschland«. In verschwörungstheoretischer Manier erklärt er, es werde von den öffentlich geförderten Medien ein Wille zur kulturellen Vielfalt in die Köpfe eingepflanzt.

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