Simone Barrientos spricht mit Michael Czygan von der Main-Post über ihre Kandidatur für den erweiterten Parteivorstand, über mehr linke Politik im Land und fehlenden Mut bei der SPD.

Frau Barrientos, kaum im Bundestag wollen Sie jetzt auch Mitglied im Bundesvorstand der Linken werden. Warum?

Simone Barrientos: Ich fürchte mich nicht vor Verantwortung. Wenn ich etwas mache, dann richtig. Ich will programmatisch mehr noch als bisher in der Partei mitarbeiten.

Was sind ihre Themen?

Barrientos: Mein Leib- und Magenthema ist und bleibt die Kultur. Aber wir brauchen überall im Land mehr linke Politik. Ganz wichtig ist mir eine Flüchtlingspolitik, die für die Menschen kämpft. Was hier derzeit auf Landes- und Bundesebene läuft, ist unsäglich. Ein Trauerspiel.

7. Juni 2018, Zum Artikel auf der Homepage von Main Post (hinter der Bezahlschranke)