Petra Kohse fasst erste Kommentare von Künstle:innen, Ländern und der Opposition über die Kulturmilliarde des Konjunkturprogramms der Bundesregierung zusammen:

»Das Festhalten an der Grundsicherung für Kulturschaffende wird auch von der Opposition im Bundestag kritisiert. Simone Barrientos, kulturpolitische Sprecherin der Linken, mailt, die Bundesregierung habe „sträflich versäumt, die Corona-Hilfen an die Krisenrealität von Kulturschaffenden und Soloselbstständigen insgesamt anzupassen.“ Ihr Parteikollege Klaus Lederer sieht das ebenso und verweist darauf, dass der Bundesrat gerade am Freitag beschlossen habe, der Regierung Monatspauschalen für Selbstständige abzufordern. Was die Kulturmilliarde selbst betrifft, hält er sie für zu niedrig, wie er unter anderem twitterte. Eine Milliarde für die Kultur, neun Milliarden für eine Airline …«

Berliner Zeitung, 05.06.2020, Online nachzulesen auf berliner-zeitung.de